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ZELTE

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    Wer sich auf seiner Tour nicht ungeschützt den Naturgewalten aussetzen will, der braucht ein Zelt. Wir behandeln hier die sogenannten Leichtzelte. Sie bieten den Vorteil, wie der Name schon vermuten lässt, leicht zu sein, so dass du sie problemlos tragen und dank des vernünftigen Packmaßes, auch in Deinem Rucksack verstauen kannst. Bei den Mehrpersonenzelten verteilt Ihr Zelthaut, Gestänge und Zubehör einfach auf mehrere Rucksäcke.

    Im Schnitt wird das Gewicht eines Trekkingzeltes bei 1-2 kg pro Person liegen. Dieses Plus an mitzuschleppendem Gewicht macht dich aber unabhängig von Hotels, Raststätten, etc. und schützt dich nicht nur, wie oben bereits angesprochen, vor Wind, Kälte und Niederschlag, sondern auch vor neugierigen Blicken und allerlei Getier von Stechfliegen bis Schlangen. Bis zu einem gewissen Grad kann ein Zelt auch ein Diebstahlschutz sein.

    Zelte gibt es massenweise, fast dichte und undichte, durchdachte Konstruktionen und wirre Stoffgebilde, superteure und verdächtig billige. Wir zeigen, wo du einen Kompromiss mit dem Geldbeutel eingehen musst.

    Das Thema Zelte ist sehr komplex, falls nach dem Studium unserer Zeltinfo noch immer Fragen oder Wünsche offen sind,
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    Wir helfen weiter!

    Die unterschiedlichen Zeltkonstruktionen:

    Kuppelzelte
    Stehen zur Not auch ohne Häringe, lassen sich bei Bedarf problemlos im aufgebauten Zustand wegtragen und haben eine recht gute Raumausnutzung. Wenn sie gescheit abgespannt sind, warten sie ausserdem mit überzeugender Windstabilität auf. Bei Misshandlung des Gestänges tritt aber der Nachteil dieser Zelte zu Tage. Durch die konstruktionsbedingte, hohe Belastung der Bögen, kann es bei unsachgemässer Behandlung oder unzureichender Abspannung bei Sturm zu einem Bruch kommen. Desweiteren fliegt dieser Zelttyp „ausgezeichnet“, wenn er nicht verankert wird.

    Tunnelzelte
    Beste Relation von Platz und Gewicht dank sehr steiler Seitenwände. Unkomplizierter Aufbau, da keine überkreuzenden Stangen zu händeln sind. Auch bei Sturm lassen sich Tunnelzelte noch leicht von einer Person aufstellen (Zieharmonikaprinzip). Leider müssen sie immer abgespannt werden, überzeugen dann aber mit extremer Stabilität, da sie sich hervorragend dem Wind anpassen und sich in ihm „bewegen“. Unter Umständen kann es Sinn machen sein Zelt nach dem Wind auszurichten. Das Material eines „Tunnels“ muss von hoher Qualität sein, weil bei ihm die höchste Belastung auftritt.

    Geodätisches Zelt
    Sind Kuppelzelte, die mehrere Gestängekreuzungspunkte aufweisen - Im Gegensatz von nur einem Kreuzungspunkt bei normalen Kuppelzelten. Dadurch wird eine deutlich höhere Stabilität erreicht. Desweiteren gehen bei einem Geodäten alle Stangen bis zum Boden z.B. Hilleberg Saivo. Besonders geeignet für winterliche und stürmische Wetterlagen.

    Familien Zelte
    Können je nach Bedarf unterschiedlich groß ausfallen. Meist haben sie mindestens einen Schlafbereich mit Moskitonetz und Boden, dazu kommt und ein Wohnbereich mit Stehhöhe.
    Wir haben Familenzelte, die lassen sich einfach aufbauen. Allerdings sind diese Zeltmodell ausgelegt,  mehrere Tage an einem Ort, sozusagen als Basecamp, zu stehen – eben, wie der Name verrät für den Familienurlaub. Wer gerne mit mit der gesamten Familie jeden Abend an einem anderen Platz verbringen will, dem seien die Zelte von Tentipi ans Herz zu legen.

    Tentipi
    Nordisches Tipi. Im Gegensatz zum Indianertipi mit nur einer zerlegbaren Mittelstange, schnell auf- und abbaubar. Die Konstruktion ist strumfest und erlaubt das Zelt mit einem Ofen zu beheizen.

    Wichtige Qualitätsmerkmale eines hochwertigen Zeltes:

    • Außenzelt: Augenmerk auf Verarbeitung, Weiterreißfestigkeit, Wasserundurchlässigkeit und UV-stabilität
    • Innenzelt: Schutz vor Insekten, wichtig für das Klima im Zelt
    • Innen- und Außenzelt Kombi: Unverzichtbar für gutes Klima
    • Apsiden: Regengeschützter Stauraum für Ausrüstung und Gepäck
    • Zeltgestänge: Gibt dem Zelt Stabilität und muss dennoch leicht und flexibel sein
    • Zeltboden: Augenmerk auf Stichfestigkeit und Wasserundruchlässigkeit
    • Lüftung: Gas- und Feuchtigkeitsaustausch ist wichtig
    • Kondenswasser: Ein kondenswasserfreies Zelt gibt es nicht!
    • Nähte: Naht ist nicht gleich Naht!
    • Reißverschlüsse: Technische Meisterstücke
    • UV-Strahlungs Resistent: Oft unterschätzt, sehr materialermüdent
    • Dollares, Euronen, ... Was darf das Zelt kosten?

    Außenzelt

    ... sind ein Kapitel für sich. Deshalb gehen wir hier auch etwas ausführlicher auf sie und die Materalienderen Verarbeitung ein.
    Das Grundmaterial des Außenzeltes besteht in der Regel aus Polyester- oder Nylongewebe, welches entweder mit Polyuretan- (PU)- oder Silikon- (SI) beschichtung ausgerüstet wird.
    Am Rande seien auch noch die Alubeschichtungen erwähnt. Sie findet sich aber nur noch bei Zelten der unteren Preiskategorie. Diese Alubeschichtung soll Wärmestrahlung reflektieren, machen das Zelt jedoch zu einer „dunklen Höhle“, da viel weniger Licht durchdringt. Durch die unterschiedliche Materialausdehnung von Stoff und Beschichtung, blättert das Alu nach einiger Zeit auch schnell wieder ab.
    Absolutes Non-Plus-Ultra sind die mehrfach silikonbeschichteten Rip-Stop-Nylongewebe. Rip-Stop plus Silikonbeschichtung sorgen für eine Weiterreißfestigkeit, die ein mehrfaches über dem Standard liegen. Aber Achtung Silikonbeschichtung ist nicht gleich Silikonbeschichtung! Es gibt große Qualitätsunterschiede, denn überall wo Silikon draufsteht, ist zwar auch Silikon drin, aber ob die daraus gefertigte Beschichtung etwas taugt, hängt von der Aufwendigkeit und Methode der Fertigung ab.

    Das gleiche gilt in etwa auch für PU-Beschichtungen. Leider haben PU-Beschichtungen den Nachteil, dass sie die Reißfestigkeit des Zeltgewebes reduzieren. Den Unterschied zwischen „gut“ und „schlecht“ kann der Laie beim Kauf nicht feststellen. Und auch wir als Fachleute tun uns bei einer einfachen Griffprobe sehr schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Hier ist der Alltagstest gefragt, denn erst wenn ein Zelt über längere Zeit im Einsatz war, lässt sich eine definitive Aussage darüber machen, ob der Hersteller bei der Produktion geschlunzt oder seine Arbeit gewissenhaft ausgeführt hat. (Was für ein Glück, dass wir selber ständig mit unseren Zelten auf Tour sind und deshalb die Qualität unserer Produkte recht gut beurteilen können) Ausrüstungskauf ist Vertrauenssache.
    Abschließend noch ein Wort zu der Wassersäule eines Überzeltes: Die Wassersäule, im folgenden WS genannt, wird in Millimeter gemessen. Bei einer WS von 1000 mm dringen bei  ca. 1 Bar Druck auf die Außenhaut die ersten Tröpfchen durchs Gewebe. Viele sehen in der WS die einzig selig machende Aussage über die Leistungsfähigkeit eines Zeltes. Dem ist unserer Meinung nach nicht so! Was bringt ein Zelt, dass eine WS von „Superdupper“ mm hat, nach ein paar Jahren (oft auch schon früher) aber nur noch die Hälfte, also „upper“ mm?! Hier ist wieder die Qualität der Beschichtung ausschlaggebend. In der Regel ist eine gute Silikonbeschichtung der Polyuretanbeschichtung überlegen, da sie sich weniger abnutzt und darum den Ausgangswert der WS länger halten kann.

    Innenzelt

    Innenzelte sind aus luftdurchlässigen Materialien (meisst Nylon) gearbeitet, wobei diese Luftdurchlässigkeit nicht überbewertet werden darf. Du solltest auf jeden Fall auf eine zusätzlich eingearbeitete Moskitonetzfläche achten, die sinnvollerweise im Eingangsbereich liegt.

    Eine oder mehrere Utensilientaschen im Innenzelt erleichtern das Auffinden wichtiger Sachen, die schnell griffbereit sein  sollen (Taschenlampen, Brillen, Uhren, Geldbörsen, Gummis etc.) und schaffen eine gewisse, auf Reisen eh nur schwer einzuhaltende Ordnung. Auch eine Wäscheleine im Innenzelt ist sehr praktisch um Übersicht zu halten. An ihr kann man bei Regenwetter zur Not auch mal einen Schlafsack halbwegs auslüften.

    Innen- und Außenzelt Kombi
    Bieten optimalen Schutz gegen Hitze und Kälte. Auch das unangenehme Kondenswasser, das sich bei Leichgewichtszelten viel eher als Problem herausstellt als bei „wasseraufsaugenden“ Baumwollzelten, wird insofern gemindert, als dass es sich meisst an der Innenseite des Außenzeltes niederschlägt, wo es im Allgemeinen weniger stört. Für ausreichend Lüftung muss aber gesorgt werden, sonst tropft es irgendwann doch auf das Innenzelt. Das ist zwar nicht tragisch, muss aber nicht sein!

    Wichtig: Das Außenzelt darf nicht am Innenzelt anliegen und sollte auch bei Wind und Materialdehnung einen ausreichenden Abstand einhalten, sonst gibt es Ärger mit Kondenswasser - auch die Lüftung leidet darunter.

    Apsiden

    Apsiden erhöhen zwar das Gesamtgewicht, bieten aber zusätzlichen Stauraum für Gepäck und Ausrüstung. Sie schützen ausserdem den Eingang vor Regen und können bedingt zum Kochen (bitte auf jeden Fall Sicherheitshinweise beachten) eingesetzt werden.

    Apsis (standard)
    Apsiden erhöhen zwar das Gesamtgewicht, bieten aber zusätzlichen Stauraum für Gepäck und Ausrüstung. Sie schützen ausserdem den Eingang vor Regen und können bedingt zum Kochen eingesetzt werden.

    Apsis (mit Bogen)
    Hier wird die Apsis zusätzlich mit einem Gestängebogen überspannt. Dies bedeutet mehr Kopffreiheit und damit bessere Raumausnutzung, aber auch mehr Gewicht, weil ein Bogen mehr mitgeschleppt werden muss. Dieser Apsistyp macht das Kochen schon ein wenig ungefährlicher.

    Apsis GT
    Unserer Meinung nach: DIE Apsis schlechthin! Durchgehend wird hier die Zelthöhe beibehalten. Riesiges Platzangebot für allerlei Ausrüstung und Krimskrams. Manche Modelle eignen sich sogar als Fahrradgarage. Das Kochen in einer GT-Apsis  ist fast uneingeschränkt möglich. Der Eingang ist, da fast senkrecht, sehr komfortabel. Fazit: Kegeln und Drachensteigenlassen sind auch hierdrin nicht möglich, aber wer es sich leisten kann die paar Gramm mehr mitzunehmen, wird von dieser Apsis begeistert sein!
    Tip: Doppel-Apsiden (Eingang) Bei starkem Wind und Regen sind die im Vorteil, die zwei Apsiden bzw. Eingänge haben. So hat man immer einen Eingang im Windschatten. (Wer jemals bei Sch***-Wetter in sein Zelt auf der „Windseite“ rein oder raus musste, weiss wovon wir reden)

    Zeltgestänge

    Das beste Gestänge kann überlastet werden und dann brechen. Am häufigsten passiert das übrigens nicht bei Orkan und Unwetter, sondern durch ungeduldige oder stolpernde Globetrotter. Ein modernes Leichtgewichtszelt ist trotz seiner Stabilität ein recht filigranes Gebilde, das mit etwas Gefühl behandelt werden sollte. Also den Aufbau in aller Ruhe üben, dann klappts auch mit dem Nachbarn, halt, muss natürlich heißen: dann klappts auch unter Streß und im Dunkeln. Gestängebrüche entstehen in fast allen Fällen durch mechanische Überlastung, fallen also selten unter Garantieansprüche. Die Reparatur ist aber unproblematisch, da es bei den Alu- Gestängen einzelne Ersatzsegmente gibt.

    Glasfibergestänge
    findest du nicht in unserem Sortiment. Ihre Nachteile wiegen einfach zu schwer, als das man sie mit gutem Gewissen bei Qualitäts-Leichtzelten empfehlen kann. Glasfieberstäbe haben grosse Probleme mit UV-Strahlung, brechen gern so, dass sich gleich das Aussenzelt mitverabschiedet und fächern sich je nach Verarbeitung und Typ auch manchmal am Ende auf.

    Alugestänge
    sind in der Regel leichter und UV-beständiger. Die bei unseren Zelten mitgelieferten Gestänge sind genau auf die jeweilige Zeltkonstruktion abgestimmt und sollten nicht einfach durch ein steiferes oder dickeres Gestänge ausgetausch werden, auch wenn es subjektiv den Eindruck erweckt das ein „Dickes“ besser ist als ein „Dünnes“. Beachtet bitte, dass sich ein Zelt bewegt und nicht starr in der Landschaft steht. Um sich bewegen zu können muss das Gestänge also eine gewisse, auf das Zelt abgestimmte, Flexibilität haben.


    Zeltboden

    Anders als beim Außenzelt liegen die Anforderungen beim Boden in erster Linie in der Stichfestigkeit und Abriebfestigkeit und nicht in der Weiterreißfestigkeit. Sie sind deshalb fast immer mit PU beschichtet.

    Auch auf die Wassersäule kommt es an, da du beim Knien leicht einen Druck von 2000mm/WS ausübst. Trotz der hohen Qualität  können die Böden nicht so strapaziert werden wie schwere, gummierte Zeltplanen der herkömmlichen Hauszelte, weil man halt immer bei Leichgewichtszelten einen Kompromiss zwischen Robustheit und dem Gewicht eingehen muss.

    Wer Ärger vermeiden will kommt also nicht um ein Absuchen des Untergrundes nach „scharfen“ Sachen herum. Wer die paar Gramm Mehrgewicht verkraften kann, ist mit einer Unterlegplane gut beraten. Sie schützt nicht nur vor Dornen, Glascherben, Nässe, etc, sondern auch vor Schmutz, welcher sich von einer Unterlegplane leichter wieder entfernen lässt als vom Zeltboden. Das Abschmirgeln der Bodenbeschichtung (normaler Verschleiß - nix Reklamation) wird durch unterlegen einer solchen Plane zusätzlich verhindert.

    Lüftung

    Die Lüftung eines Zeltes dient zum Luftaustausch. Nicht nur die verbrauchte und oft auch muffige (Pups!) Luft soll raus, sondern natürlich auch frischer „Sauerstoff“ wieder rein. Vorteilhaft sind hier die Zeltkonstruktionen mit zwei Lüftungsmöglichkeiten, wobei wenigstens einer in der Nähe des höchsten Zeltpunktes liegen sollte. Wer bei extremen Wetterverhältnissen (z.B. Winter) unterwegs ist, sollte auf verschliessbare.Lüfter Wert legen. Manche Hersteller statten Ihre Modelle sogar noch mit Moskitonetz aus. Für eine gute Ventilation ist auch die Luftdurchlässigkeit des Innenzeltes (Moskitonetzinnenzelteingang) ausschlaggebend.

    Kondenswasser

    Kondenswasser bildet sich in erster Linie an der Innenseite des Außenzeltes. Aber auch der Boden, und unter Umständen auch das Innenzelt, können betroffen sein. Woher kommt nun dieses Wasser? Zum einen von dir selbst (Körperausdünstung/Atemluft), zum anderen von feuchten Gegenständen im Zelt, wie z.B. Kleidung und Rucksack. Auch ein nicht abgedeckter Apsisboden trägt, wie die beim Kochen entstehende Dampfschwaden, zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bei. Nicht zu vergessen ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen.

    Um Kondenswasser nun in Grenzen zu halten, empfiehlt es sich

    • die Feuchtigkeit erst gar nicht ins Zelt gelangen zu lassen, (z.B. Apsisunterlage benutzen, Kochen bei geöffnetem Eingang/Lüfter), Nasses wenn irgend möglich, woanders trocknen, und
    • die schon vorhandene Feuchtigkeit durch optimale Ventilation (siehe auch Lüftung) abzuleiten. Wer sein Zelt in der Nähe von Seen und Flüssen aufstellt (zugegeben oft die schönsten Plätze) darf sich nicht wundern, wenn er trotz guter Lüftung mit Kondenswasser zu kämpfen hat, da die Luft dort schon so mit Wasser gesättigt ist, dass ein Abtransport der Feuchtigkeit nur schwer möglich ist.

    Nähte

    Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten einer Naht. Von „einfach überlappend“ bis zur „doppelten Kappnaht“ ist fast alles auf dem Markt vorhanden. Wenn du dein Zelt gut abspannst oder wenn es starkem Wind ausgesetzt ist, können sich die Nahtlöcher weiten: eine Schwachstelle was die Wasserdichtigkeit betrifft.

    Um die Nähte besser zu schützen, versehen viele Hersteller ihre Nähte mit einem Tape.  Das ist wie ein langes „Pflaster“, das über die Nähte geklebt wird. Ein gutes Tape bietet dann auch passablen Schutz, hält aber oft eben nicht für ein ganzes Zeltleben, da es sich mit der Zeit ablösen kann. Silikonbeschichtete Zeltnähte können gar nicht getaped werden, da das Silikon eine Anbringung unmöglich macht.

    Reißverschlüsse

    Schneller als irgendein anderes Verbindungsmittel lässt sich ein Reißverschluss auf- und zuziehen, ist dabei dichter als Schnürungen oder Knopfleisten. Wenn er nicht hakt!
    Genau besehen ist der RV ein kleines technisches Meisterwerk. Und er muss dementsprechend behandelt werden: nicht mit aller Wucht gegen die „Tür“ des Zeltes drücken, und wenn er doch mal im Stoff eingezwickt wurde, nicht mit rohen Kräften wüten.

    Das Ende jedes RVs ist der Staub, und der ist beim Zelten ja immer da. Hunderte von Metern muss der Schieber im Lauf seines Lebens hinter sich bringen, und dabei immer 2 Zähne im Feinmechanikbereich zusammenfügen. Kleine Körnchen schmirgeln vom Schieber oft nur Millimeterbruchteile ab, und schon funktioniert er nicht mehr. Dann ist guter Rat teuer, denn Verschleiß hat ja nichts mit Garantie zu tun. Oft hilft da einfach das Austauschen des Schiebers. Frag doch in einem solchen Fall mal bei uns nach (wir haben allerdings nicht von allen Herstellern Schieber als Ersatzteil und RV-Meterware da).

    UV-Strahlung

    Die auf unserem Planeten, und somit auch auf Zelten, auftreffende ultraviolette Strahlung  der Sonne wird „dank“ einer immer kleiner werdenden Ozonschicht immer höher. Sie schädigt nicht nur unsere Haut, sondern auch moderne Nylon- und Polyestergewebe. Und zwar in dem Maße, dass (natürlich je nach Gewebe- und Beschichtungsqualität) die Außenhaut eines Zeltes schon nach etwa 50-150 Tagen, in einem Gebiet mit hoher UV-Belastung, so mürbe wird, dass Risse entstehen können und ein neues Außenzelt fällig wird.

    Mehrfach silikonbeschichtete Gewebe beugen der durch UV-Strahlung bedingten, vorzeitigen Alterung am Besten vor, aber heben sie nicht wirklich auf. Um sein Zelt zu schützen ist es ratsam es nicht direkt in die Sonne zu stellen. Ein Wald hält ebenso die schädliche Einstrahlung in Grenzen, wie ein Tarp oder Ähnliches. UV-Schäden sind kein Reklamationsgrund!

    Dollares, Euronen, ...

    In fast jedem Baumarkt gibt es billige Zelte. Da fragt man sich mit Recht, ob es nicht noch andere Unterschiede, außer im Preis gibt!? Es gibt sie!

    Unser Tipp: Vergleiche gut und ausführlich und schau dir in aller Ruhe auch die Kleinigkeiten an. Genau das kannst Du übrigens nicht, wenn das Zelt nur im Karton im Laden steht. Denn ein versauter Urlaub wegen schlechter Ausrüstung kostet oft mehr als Geld, nämlich deine Nerven!

    Behandlung und Pflege - Unerlässlich für eine lange Freude am Zelt

    • Nie mit Gewalt aufbauen/ zerren/ biegen! Erst mal in Ruhe anschauen und durchdenken. Zuhause das Aufstellen solange üben, bis es auch im Dunkeln klappt. Leichtzelte mögen keine grobe Gewalt. Der stärkste Orkan macht so einem Zelt meist weniger aus, als ein gewalttätiger Globetrotter. Auch der Nachwuchs sollte beizeiten auf die Empfindlichkeit seiner Urlaubsbehausung aufmerksam gemacht werden.
    • Niemals sein Zelt in der Nähe von Lagerfeuern aufstellen. Die Funken (und die können weit fliegen) schmelzen dir Löcher ins Außenzelt, dass du im wahrsten Sinne des Wortes, die Sterne funkeln siehst.
    • Nicht in Senken stellen (Wasseransammlung)
    • Wie schon im Kapitel „Boden“ erwähnt, sollte selbiger vor spitzen und scharfkantigen Gegenständen geschützt werden. Sehr beliebt: Kronkorkenlöcher, Stoppelfeldrisse, u.s.w. ... Am besten gleich eine Unterlegplane verwenden.
    • Vorsicht bei offenem Feuer. Kerzenlaternen in genügendem Abstand aufhängen, die heiße Abluft kann den Nylonstoff schmelzen. Gilt auch für Kocher, Zigarettenglut.
    • Wenn möglich das Zelt nur trocken einpacken. Wird es trotzdem mal nass gepackt, zu Haus sofort zum Trocknen aufhängen. Auch Kondenswasser und hohe Luftfeuchtigkeit sind Nässe und Nässe führt unter Luftabschluß im Packsack zusammen mit dem immer vorhandenen Schmutz, zu kleinen Feuchtbiotopen, sprich Stockflecken, Schimmel etc. Wenn sich das Zelt getrennt abbauen lässt, dann erst das trockene Innenzelt wegpacken und dann das nasse Überdach extern verstauen (gegen Stockflecken gibt es kein Mittel)
    • Nach einer Tour das Zelt gründlich mit (lauwarmen) Wasser reinigen. Zur Not kann man auch gaaaaanz mildes Seifenwasser nehmen. Finger weg von allen anderen Reinigern! Das Gestänge gehört natürlich auch gewaschen, erst recht, wenn es mit Salzwasser in Berührung gekommen ist, sonst besteht Bruchgefahr  (Koresion/Kerbung). Nach der Reinigung alles erst dann wegpacken, wenn es richtig trocken und wieder komplett ist.
    • Trocken lagern, nicht im Keller neben den Ski, weil da Platz ist, und dann war es doch zu feucht. Wer mit Mäusebesuch rechnen muss, hängt den Packsack mit dem Zelt am besten frei auf. (Ich weiß, wovon ich schreibe!)
    • Vor dem Einpacken verlorene oder unbrauchbare Heringe und anderes Zubehör wieder ergänzen.

     

     

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