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WASSER

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    Sicheres Trinkwasser

    ist nicht immer zu bekommen. Sogar Flaschenwasser wird von schlauen Händlern aus dem eigenen Wasserhahn gezapft - Tip: Verschluß genau anschauen. Unser Körper hat aufgrund unseres „sterilen“ Lebensraumes nur Abwehrkräfte für einen sehr geringen Verkeimungsgrad des Trinkwassers und wird in manchen Ländern auf das stärker verkeimte Trinkwasser mit Fieber und Durchfall reagieren, während der im jeweiligen Land lebende Einheimische auf dieselben Keime keine Reaktion zeigt. Ein krasser Klimawechsel durch eine schnelle Anreise (Flugzeug/Auto) und eine ungewohnte Ernähungsweise belasten den Verdauungstrakt zusätzlich.

    Schlimm wird es, wenn das Trinkwasser regelrecht verseucht ist mit Bakterien von Typhus, Paratyphus, Dysenterie, Colibazylose, Cholera etc.etc. an einer solchen „Brühe“ infizieren sich alle: Einheimische und Reisende! Und zwar schon beim Gurgeln und Zähneputzen, nicht erst beim Trinken!! Ganze Generationen haben auf Reisen ihr Wasser daher abgekocht - ein wirksames Mittel, wenn das Wasser mind. 10 Minuten sprudelnd kocht.

    Für Radfahrer:

    Im allgemeinen genügt ein kleinerer Vorrat per Wasserbeutel oder Trinkflasche. Tief nach unten ins Gepäck stecken, denn der Schwerpunkt soll ja unten sein. Eine kleine Flasche, beim Fahren erreichbar, ist eine feine Sache.

    Für Rucksackreisende:

    Eine Bahnfahrt z.B. in Indien kann lang werden! Da ist eine 1-Liter Flasche zu wenig. Nimm einen kleinen Faltkanister oder einen Wasserbeutel zusätzlich mit, dann hast du auch für solche Notfälle Dein Wasser dabei. Außerdem kannst Du bei 2 Gefäßen in Gebieten mit schlechter Wasserqualität immer die Möglichkeit, das CERTISIL in einem Gefäß einwirken zu lassen, während du aus dem anderen, schon entkeimten, trinken kannst.

    Für Motorradfahrer:

    Denke, vor allem bei Wüstenfahrten, an Stürze, und ordne Deinen Wasservorrat so an, dass er nicht durch das Drauffallen der Maschine auslaufen kann. Nimm stabile Kanister und schnall sie hinten auf den Gepäckträger oder verstau sie in stabilen Motorradboxen. Bei Touren, wo das Wasser nicht lebensnotwendig wird, sind die Wassersäcke von Ortlieb sehr gut, weil sie sich praktisch verstauen lassen. Nimm auch eine kleine Flasche mit, um die Fliegen und den Dreck auszuspülen. Verstau sie möglichst im Tankrucksack.

    Für Autofahrer:

    Kleine Kanister sind praktischer als die großen „Fässer“, nicht nur beim Befüllen, Tragen, Verstauen oder Ausgießen, sondern auch im Hinblick darauf, dass Du immer Wasser verschiedener Qualität bekommst. Hat man z.B. im 60-Liter-Tank noch 40 L drin und will zur Sicherheit, weils mal wieder Wasser gibt, auffüllen, dann mischt man alles durch: entkeimtes und nicht entkeimtes, gutschmeckendes und säuerliches Wasser. Wir finden daher 10-Liter-Kanister handlicher und praktischer. Bei den Trinkwasseranlagen gibt es noch ein paar weitere Tipps!

    Tipps zur Wasserbevorratung:

    Das Abkochenhat aber auch einige Nachteile: Abgekochtes Wasser verkeimt sehr schnell erneut. Das Abkochen ist sehr zeitaufwendig und unbequem. Man ist schneller bereit „weich“ zu werden und ausnahmsweise die Zähne schnell „so“ zu putzen oder einen kühlen Schluck Wasser unabgekocht zu trinken. Das Abkochen erfordert viel Energie in Form von Benzin oder Gas. Wer jeden Schluck Wasser abkocht, trägt viel Brennstoff mit sich herum und zahlt z.B. bei Gaskartuschen auch viel dafür. Daher empfehlen wir:

    • KERAMIKFILTER wenn das Wasser trüb ist, denn Schwebstoffe binden Chlor und Silber, so dass Keime trotzdem „überleben“ können
    • CERTISIL oder MICROPUR, wenn das Wasser optisch klar, aber von zweifelhafter Herkunft ist, oder über längere Zeit haltbar gemacht werden soll


    Das solltest Du über Trinkwasser wissen:

    • Trinkwasser“ ist eine Qualitätsbezeichnung für Wasser, das als Lebensmittel für den menschlichen Gebrauch geeignet ist. Es muß frei von Krankheitserregern sein und darf nur eine geringe Anzahl von Bakterienkolonien (100 pro Mililiter) enthalten. Dazu sind im Wasserwerk viele Aufbereitungsschritte und zuletzt immer eine Desinfektion erforderlich.
    • Darin unterscheidet sich Trinkwasser vom Frischwasser, das auch als Rohwasser bezeichnet wird. Es stammt aus Brunnen, Quellen und Zisternen, ist nicht aufbereitet, kann beliebig viele Bakterien und damit auch Krankheitserreger enthalten.
    • Frischwasser muß erst desinfiziert werden, damit man es gefahrlos trinken kann. Doch auch Trinkwasser wird konserviert, um seine Qualität bei Lagerung zu erhalten. Unsere Wasserwerke halten sich dabei an die deutsche Trinkwasserverordnung, der EU-Recht zugrunde liegt. Danach sind folgende Zusätze zur Aufbereitung von Trinkwasser erlaubt:
    • Zur Desinfektion sind Chlor- und Chlorverbindungen gestattet, nach der Aufbereitung dürfen nur noch 0,3 Miligramm pro Liter enthalten sein.
    • Zur Konservierung sind Silber und Silberverbindungen erlaubt, wenn sie nicht ständig verwendet werden. Der Grenzwert nach Aufbereitung liegt bei 0,08 Miligramm pro Liter. Diese Einschränkung auf den „nichtsystematischem Gebrauch im Ausnahmefall“ verbietet den Dauereinsatz von Silber in der öffentlichen Wasserversorgung.
    • Die meisten Wasserwerke verwenden zur Desinfektion Chlor. Seltener kommen das Gas Ozon und für besondere Fälle die UV-Bestrahlung zum Einsatz.
    • Herstelleraussagen, die eine „Entkeimung“ von Trinkwasser durch silberhaltige Präparate versprechen, sind eine Irreführung des Verbrauchers.
    • Bei der Diskussion um chemische Wasserzusätze wie Chlor oder Silber wird oft auf die Anreicherung von Chemikalien in der Ernährungskette hingewiesen. Vor allem Chlor wird häufig und fälschlicherweise als gesundheitsgefährdend dargestellt. Auf Reisen, im Vergleich mit Amöbenruhr, Typhus, Cholera oder anderen schwerwiegenden Krankeiten, ist der verantwortungsbewußte Umgang mit Desinfektions- und Konservierungsmitteln sicher das kleinere Übel. Ganz zu schweigen von den „Chemiebomben“, die erforderlich sind, um einen Patienten von einer dieser lebensbedrohlichen Krankheiten zu heilen.

    Trinkwasser-Qualitäten:

    Mittel-, West und Nordeuropa
    In Mittel-, West und Nordeuropa ist das Trinkwasser meist von guter Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Die Hygienerichtlinien werden eingehalten, die Wasserwerke haben einen hohen technischen Standard und die Versorgungsleitungen sind in gutem Zustand.

    Wenn in unseren Breiten Trinkwasser über längere Zeit in Vorratsbehältern (Wassertank) gelagert werden soll, muss es haltbar gemacht werden, damit die darin befindlichen Bakterien sich nicht unendlich vermehren und zu einer Gefahr für die Gesundheit werden. Hierzu sind Mittel auf Basis von Silberionen geeignet. Voraussetzung ist allerdings, daß der Vorratsbehälter gut gereinigt und desinfiziert ist, sonst wird darin das beste Trinkwasser schlecht.

    Süd- und Osteuropa, Tropen
    In Süd- und Osteuropa sowie tropischen Ländern kommt das Wasser oft aus Brunnen oder Zisternen, ohne daß es aufbereitet wurde. Die Rohrleitungen sind oft brüchig, den Wasserwerken fehlt das Geld für technische Neuerungen. Hygienevorschriften können nicht eingehalten werden; in Schwellenländern fehlt schon oft der Sachverstand. Im vermeintlichen Trinkwasser werden viele Bakterien und Krankheitserreger vorgefunden, die Durchfall, Typhus, Cholera und Kinderlähmung übertragen. In diesen Gegenden muß das Frischwasser unbedingt mit chlorhaltigen Mitteln desinfiziert werden, die für den Vorratsbehälter gleich mitverwendet werden können.

    USA, Australien, Neuseeland
    Diese Ländern bieten „von allem etwas“: Einerseits Wasserversorgung auf modernstem Stand, mancherorts aber völlig unzureichende Anlagen. In Nordamerika, Australien und Neuseeland kann es ratsam sein, wegen der dort verbreiteten Giardia-Bakterien entweder Aquaventure oder jodhaltige Desinfektionsmittel zu verwenden. Diese sind in Europa nicht zugelassen und werden am besten vor Ort gekauft, aber immer zusammen mit einen Neutralisationsmittel, denn der Geschmack ist übel.

    Wie schütze ich mich nun? ...   Prävention!

    • Durch Wasserzusätze. Jede Wasserfüllung desinfizieren und haltbar machen.
    • Durch die Pflege des Vorratsbehälters Vor und nach jeder Reise Trinkflasche und Kanister reinigen und desinfizieren.
    • Durch Schutz vor Wiederverkeimung Unbenutzte Trinkflaschen reingen und entleeren, offen und trocken lagern oder Tank mit Wasserfüllen und gegen Wiederverkeimung schützen.


    WICHTIG: Keines der von uns angebotenen Mittel oder Systeme kann gelöste Chemikalien ausfiltern oder ausfällen. Das bedeutet: gelöste Gifte und Industrierückstände im Flußwasser sind auch nach Chlorung oder Filterung noch vorhanden.

    Und was tue ich bei akuten Erkrankungen?

    In Sachen Trinkwasser und Ernährung sollte der gesunde Menschenverstand auf Reisen allzeit wach sein. Wer auf Eiswürfel, ungekochte Speisen, ungeschältes Obst und frischen Salat verzichtet, vermeidet weitere Infektionsmöglichkeiten. Sollte dennoch einmal eine Durchfallerkrankung aufgetreten sein, gelten folgende „Alarmzeiten“ nach der 6-Stunden-Regel:

    • Leidet ein Baby mehr als 6 Stunden
    • Ein Kleinkind mehr als 12 Stunden
    • Ein Schulkind mehr als 18 Stunden

    an dauerhaftem Durchfall,muß unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei Erwachsenen ist die Schwere der Erkrankungnach 24 Stunden ausschlag gebend. Ist der Stuhlgang blutig, kann dies ein Hinweis auf eine Typhusinfektion sein, die einen Arztbesuch dringend erforderlich macht. In jedem Fall ist auf die reichliche Zufuhr von elektrolythaltigen Getränken zu achten, bei deren Zubereitung desinfiziertes oder abgepacktes Trinkwasser verwendet wird.

     

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